Mitgefühl

Emotionales Management (EM): Basis der Selbstführung

Emotionales Management (EM): Basis der Selbstführung

Emotionales Management (EM): Warum ich mit meinem ethischen Ansatz von Liebe und Mitgefühl ein Therapeuten-Coach-Hybrid bin…

Martin B. schwitzt. Er steht von einer Gruppe von potenziellen Kunden und will in seinem Vortrag auch sein neues Produkt vorstellen. Eine Situation, die er eigentlich lieber vermeidet. Doch wenn er sein Geschäft voranbringen will, kommt er nicht drum herum. Sein Herz klopft bis zum Hals und seine Knie sind weich. Die Stimme zittert und er fürchtet, jeder im Raum könnte seine Unsicherheit bemerken. Er hasst es im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Ständig schaut er in seine Unterlagen und meidet den Blickkontakt mit den Zuhörern. Die dösen derweil vor sich hin und sind froh, als sein Vortrag endlich zu Ende ist. Keiner stellt Fragen, um die Situation nicht noch hinauszuzögern.

Martin B. ist einfach nur erleichtert, dass es vorbei ist. Zugleich fühlt er sich miserabel, denn so wird wohl niemand kaufen. Das weiß er ganz genau. Am liebsten hätte er Mitarbeiter, die das für ihn übernehmen, doch um das zu schaffen, müsste er erst einmal eine gute Stückzahl selbst verkaufen. Das ist ein Teufelskreis. Er weiß noch nichts von EM.

 

Was ist emotionales Management (EM)?

Es braucht im Unternehmen auch „weiche Faktoren“ wie zum Beispiel den geschmeidigen Umgang mit den eigenen Gefühlen. Diese weichen Faktoren sind erlernbar, denn Gefühle lassen sich steuern. Man muss nur wissen, wie. Das nenne ich übrigens „emotionales Management“. Dabei geht es darum, die eigene Persönlichkeitsstruktur zu kennen und sie situationsgerecht einsetzen zu können. Und das kann man lernen! Und zwar im Mindguide-Coaching.

Martins Expertise war exquisit und seine Produkte von hoher Qualität. Weil sich das herumgesprochen hatte, hatte er überhaupt Kunden. Doch er brauchte dringend höhere Verkaufszahlen. Er wollte endlich jemanden einstellen, der ihm diese vermaledeiten Präsentationen abnehmen konnte. Deshalb kam er schließlich zu mir ins Coaching.

 

Die verschiedenen Seiten in der eigenen Psyche

Situationen wie die, in der Martin sich befand, sind ein Hinweis darauf, dass in der Psyche ein Persönlichkeitsanteil existiert, der sagt: „Stell dich nicht in den Vordergrund! Nimm dich zurück!“ Das erlebe ich immer wieder im Mindguide-Coaching. Derjenige hält sich dann zurück, bleibt bescheiden im Hintergrund und hasst es, im Mittelpunkt zu stehen. Also das Gegenteil eines Narzissten.

Der erste Schritt zur Veränderung ist, diesen Anteil näher kennen zu lernen. Es ist enorm wichtig, die größeren Zusammenhänge dieser Seite zu verstehen. Denn erst dann kann man das entsprechende Verhalten verändern. Jedes Verhalten hat seinen nachvollziehbaren guten Grund. Es stecken reale Gefühle dahinter, die ein starker Antrieb für dieses Verhalten sind. Diese Gefühle sind oft gar nicht bewusst.

 

Es gibt immer einen guten Grund im EM

Niemand tut etwas ohne guten Grund. Auch nicht, wenn es zunächst irrational scheint. Diesen guten Grund müssen wir  für das EM im Mindguide-Coaching herausfinden. Dafür nutze ich systemische Methoden wie zum Beispiel die systemische Aufstellungsarbeit. Oder auch die hypnosystemische Intervention oder einfach Körperfeedback. Die Psyche lässt sich in ihren tiefen Schichten nur durch Symbole und Bilder berühren – ein reines Gespräch hilft da nicht wirklich. Das läuft meist nur über die Kopfebene und nimmt die Emotionen nicht mit. Oft verstehen die Leute ihre Probleme zwar oberflächlich, können aber trotzdem nichts ändern. Das liegt daran, dass in der Tiefe noch mehr dahintersteckt. Und das herauszufinden und zu nutzen ist EM.

 

Die Kraft, die im Widerstand steckt

Verhalten, das sich hartnäckig immer wieder zeigt, ist ein Hinweis auf einen starken inneren Widerstand. Uns somit auf einen starken guten Grund. Der ist ein starker Antreiber. Genau da liegt aber auch der Schlüssel zur Veränderung. Wenn wir also den Widerstand in seinem Zweck verstehen, können wir die darin gebundene Kraft herauslösen und in eine neue Form bringen. Das hat nichts mit oberflächlichem positivem Denken zu tun. Dieser Akt basiert auf Verstehen und Mitgefühl. Mitgefühl ist übrigens der stärkste Katalysator für Veränderung, sowohl im eigenen Inneren als auch im Miteinander mit anderen Menschen.

 

Was also ist das Mindguide-Coaching für das EM

Mindguide-Coaching ist die Hilfestellung bei der Neusortierung der Persönlichkeit. Es ist ein systemisches Coachingkonzept, das ich auf der ethischen Basis von Liebe und Mitgefühl weiterentwickelt habe. Es geht dabei um die bedingungslose Annahme dessen, was ist und was war. Nur dann nämlich kann man das eigene Verhalten verändern. Solange noch Widerstand und Ablehnung innerhalb der eigenen Person vorherrscht, bleibt alles beim Alten, einschließlich des Kampfes mit sich selber.

Während eines Coachings suchen wir nach frühen Prägungen und Emotionen, die sich auf den heutigen Alltag auswirken, die da aber gar nicht hingehören. Diese frühen Strukturen waren irgendwann einmal sinnvoll, sind aber längst überholt. Da sie im Unterbewusstsein liegen, entdeckt man sie nicht so einfach durch Nachdenken. Wir brauchen andere Methoden, um tiefer zu fühlen. Dennoch wirken sich diese Strukturen im Alltag aus und zeigen sich in jeder Situation, sowohl privat als auch beruflich. Sie sind die „Basisstrickmuster“, nach denen unser Verhalten in der Regel abläuft.

 

Der Unterschied von Mindguide-Coaching für das EM zum reinen Business-Coaching

Im beruflichen Coaching wird herkömmlicherweise meistens nicht mit frühen Prägungen gearbeitet. Die sind aber enorm wichtig für das EM. Nur wer die eigenen Prägungen kennt und die darin gespeicherten Gefühle annimmt, kann auch die eigene Gefühlslage lenken. Und das bringt dann tatsächlich sehr schnelle und dauerhafte Veränderungen im eigenen Verhalten.

Ein Versuch, Verhalten zu verändern ohne die tiefen Prägungen zu kennen, braucht sehr viel Willensanstrengung. Veränderungen entstehen dabei nicht aus dem eigenen Inneren und im Einklang mit der eigenen Struktur, sondern sie bleiben an der Oberfläche und brauchen permanente Willenskraft. Das fühlt sich für den Betroffenen an wie ein Dauerkampf. Die Erschöpfung ist vorprogrammiert.

 

Wie können wir psychische Strukturen für das EM verändern?

Das funktioniert nur mit der Grundannahme, dass jedes Gefühl und das daraus folgende Verhalten im passenden Zusammenhang eine Stärke ist. Doch solange das Gefühl unterbewusst bleibt, können wir daran absolut nichts verändern. Es läuft einfach ab wie eh und je. Und zwar auch im unpassenden Moment. Dann ist es eine Schwäche. Um aber die Stärke in einem ungeliebten Verhalten zu finden, brauchen wir den richtigen Blickwinkel. Diese Suche nennt man auch „Reframing“. Sie ist eine effektive Technik aus dem NLP und der Psychotherapie.

Wir betrachten das Verhalten zunächst in einem anderen „Rahmen“. Das lockert die Struktur bereits etwas auf. Und dann machen wir uns auf die Suche nach dem Ursprung dieser Struktur. Für diese Phase ist sehr viel Mitgefühl notwendig. Der Kunde begegnet sich dabei am Ende nicht mehr mit Ablehnung und Strenge, sondern mit Mitgefühl und Wertschätzung. Das macht die Psyche offen und durchlässig. Er versteht sich in einem sehr viel komplexeren Zusammenhang und gibt jeden Widerstand gegen sich selbst auf. Das löst eine große Menge an Energie, die er zuvor in den Kampf mit sich selber gesteckt hat.

Von diesem Moment an kann er eine passendere Seite von sich in einer Situation zum Einsatz bringen. Zugleich erspart er sich das Gefühl des Kampfes. Er braucht sich nicht mehr als unpassend, schwach, ängstlich etc. ablehnen. Er kann sich annehmen, seine Stärken aktivieren und sich entsprechend lenken. Wie ein Surfer, der die richtige Welle nutzt. Diese innere Beweglichkeit zu haben ist EM.

 

Wo kann man Mindguide-Coaching für das EM anwenden

Das Konzept des EM, das im Mindguide-Coaching zur Anwendung kommt, kann in allen Bereichen verwendet werden, in denen es darum geht, erfolgreiche Beziehungen zu anderen Menschen zu gestalten und die eigene Person bewusst zu lenken. Egal, ob in der Mitarbeiter- und Unternehmensführung, im Kundenservice und Vertrieb, in der Beratung und Weiterbildung oder in privaten Beziehungen. Es gibt kein Bereich, der nicht von erfolgreichem EM profitieren würde.

Die Ursprünge des Mindguide-Coachingkonzepts stammen übrigens aus der Psychotherapie. Es hilft heute Unternehmern dabei, ihre Gefühle zu lenken und so zu nutzen, dass sie effektiv und entspannt arbeiten können. Stress, Ängste und Unsicherheiten kennt jeder Mensch, denn diese Gefühle gehören zum Menschsein. Doch sie müssen im Unternehmen nicht hinderlich wirken. Ein Mindguide-Coaching für das EM bringt einem Unternehmer sehr schnell tiefgreifende und fühlbare Veränderungen. Denn wer seine Emotionen zu lenken lernt, findet innere Ruhe und Gelassenheit. Und das ist immer eine gute Basis, um klare Ziele zu stecken und sie auch zu erreichen.

 

Die Logik in der Psyche verstehen

EM bedeutet also in erster Linie, mit den eigenen Emotionen adäquat umgehen zu können ohne sie zu unterdrücken. Logischerweise folgt daraus auch der adäquate Umgang mit den Emotionen anderer Menschen und der gesamten Situation. Denn wer sich selbst versteht, versteht auch andere sehr viel leichter. Wer mit sich selber mitfühlend umgehen kann, kann das auch mit anderen.

In der Psyche spielen immer viele Faktoren zusammen. Die Psyche ist ein komplexes System, das geprägt wird von unzähligen familiären und biographischen Erfahrungen. Deshalb ist es auch nicht so leicht, die Logik darin zu verstehen. Erfahrungen erzeugen Gefühle. Diese werden gespeichert. Immer, wenn diese Gefühle durch eine aktuelle Situation erneut abgerufen werden, beeinflussen sie das aktuelle Handeln. So erlebt also jeder Einzelne seine Welt quasi ständig durch den Filter seiner Vergangenheit. Das kann gut funktionieren, muss es aber nicht.

 

Auch äußere Faktoren gehören im EM dazu

Jeder Mensch steckt permanent in den verschiedensten Rollen, seien sie selbstgemacht oder auch von außen an ihn herangetragen. Er erlebt Rollenzuschreibungen, Wünsche und Bedürfnisse von anderen genauso wie seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Auch das alles entscheidet über die Reaktion, die jeweils abgerufen wird.

Die abgerufenen Reaktionen passieren üblicherweise reflexhaft. Deshalb lassen sie sich erst einmal schwer steuern. Und meistens noch schwerer erklären.

Martin B. erlebte diese Prägungen immer wieder, wenn er etwas vor mehreren Menschen vortragen sollte. Er hatte bereits gründlich über dieses Problem nachgedacht und verschiedene Körperentspannungsübungen ausprobiert, aber nur mit geringem Erfolg.

 

Nachdenken reicht nicht tief genug

Es kommt oft vor, dass ein Mensch sein Problem bereits sehr gut durchdacht hat und die Zusammenhänge auch teilweise versteht, sein Verhalten aber trotzdem nicht verändern kann. Das ist immer ein Hinweis darauf, dass entscheidende Faktoren noch nicht gesehen wurden und der Blickwinkel auf die eigene Person noch nicht weit genug gefasst ist. Deshalb sammle ich in einem Mindguide-Coaching vor allem auch Informationen über die Herkunftsfamilie und deren Mitglieder. Wie war z. B. die Konstellation in der Kindheit? Gab es schicksalhafte Ereignisse, Verluste etc.? Wie viele Geschwister gibt oder gab es und wie ist die Reihenfolge? Das älteste Kind prägt andere psychische Muster aus als z. B. das Jüngste oder das Mittlere. In jeder Konstellation gibt es bestimmte Gesetzmäßigkeiten, die man dort sehr häufig wiederfindet. Darüber wurde bereits viel geforscht. All das ist wichtig.

Im Mindguide-Coaching füge ich innere und äußere Faktoren zu einem Gesamtbild zusammen. Erst dann kann der Kunde sein Problem in seiner Vielschichtigkeit verstehen und es von innen heraus lösen. Die systemische Grundannahme, dass die Psyche des Menschen immer einer inneren Logik folgt, ist die wichtigste Leitlinie im EM.

 

Warum die gute Absicht so wichtig ist

Davon gehe ich im Mindguide-Coaching unumstößlich aus: jedes Verhalten hat seinen Sinn, seinen Hintergrund und vor allem seine gute Absicht. Diese sind aber so gut wie nie auf den ersten Blick erkennbar. Vor allem dann nicht, wenn der Betroffene sein aktuelles Gefühl und Verhalten einfach gern los werden würde. Aber sobald der Kunde die gute Absicht hinter seinem Verhalten erkennt, öffnet sich in der Psyche ein Raum, der Veränderung und Wachstum ermöglicht. Das geht natürlich nur in einer Haltung von Wertschätzung und Mitgefühl. Ich sorge im Mindguide-Coaching für die richtige Atmosphäre. Später kann der Kunde das dann für sich selbst. Diese grundlegende Haltung von Liebe und Mitgefühl ist die wichtigste Voraussetzung für Veränderungen innerhalb der Psyche und im Kontakt mit anderen Menschen. Sie löst Negativität auf und schenkt Entscheidungsfreiheit.

In den tieferen Schichten der Persönlichkeit arbeite ich übrigens mit Bildern und Symbolen. Sie sind die Sprache des Unterbewusstseins. Darüber können sich früh geprägte Persönlichkeitsanteile ausdrücken.

 

Was wurde aus Martin B.?

Im ersten Mindguide-Coaching schon identifizierte Martin B. diese Seite in seiner Persönlichkeit, der es so unangenehm war und die Angst hatte, wenn er vor Leuten reden sollte.  Und zwar mit dem entsprechenden Hintergrund. Um den herauszubekommen, ließ ich ihn eine Farbkarte aussuchen, die diesen Persönlichkeitsanteil repräsentierte. Martin B. wählt eine rote Farbkarte.

Er konnte diese ängstliche Seite an sich überhaupt nicht ausstehen. Das konnte man sofort an seiner gesamten Körperhaltung sehen. Trotzdem hielt er die Platte sehr fest in der Hand. Ich bat ihn, sie für einen Moment abzulegen und ein bisschen Abstand zu nehmen. Er trat ein paar Schritte zurück und atmete sofort tief durch. Doch dann kam die Anspannung zurück.

Im nächsten Schritt ließ ich Martin B. eine weitere Farbkarte aussuchen für den Zeitraum, in dem dieses heute störende Verhalten entstanden war. Während Martin B. die nächste Karte in die Hand nahm, zeigt sein Körper bereits die Gefühle, die in diese Zeit gehörten. Er verspannte sich in den Schultern, senkte den Kopf und lehnte sich im Stuhl zurück. Seine Lippen waren plötzlich fest verschlossen.

Die körperlichen Signale des Kunden wahrzunehmen und deuten zu können ist ein zentraler Bestandteil des Mindguide-Coachings. Gefühle zeigen sich über die Körpersprache – sogar oft, ohne dass es der Betreffende selber merkt. Umso wichtiger ist es, dass ich gut beobachte und Rückmeldung geben kann. Nur dann kann sich die Situation auch im Unternehmen letztendlich verändern.

Auf meine Frage, wie alt er sich gerade fühle, bemerkte Martin B., dass er sich sehr jung fühlte. Dann fiel ihm ein, dass seine Mutter sehr krank gewesen war, als er so jung war. Im weiteren Verlauf des Mindguide-Coaching brachte Martin B. seine tiefe Liebe und Verbundenheit zu seiner Mutter mit seiner aktuellen Situation in Verbindung. Ihr zuliebe hatte er damals gelernt, sich zurückzunehmen und nicht mehr als notwendig Aufmerksamkeit zu beanspruchen. Sehr schnell wurde ihm klar, dass die Seite, die sich aus Liebe zur Mutter zurücknahm, für die aktuelle Situation, Kunden zu gewinnen, ungeeignet war.

Durch die weitere Arbeit mit Symbolen und hypnotischen Gesprächssequenzen gelang es ihm sehr schnell, seine innere Ablehnung dieser Seite gegenüber zu überwinden. So konnte er sich leicht mit den Fähigkeiten, die er heute als Erwachsener hatte, verbinden. In der nächsten Präsentation vor Kunden stellte er in einem inneren Bild den kleinen Jungen, der er einmal war, hinter sich. Er nahm sich sehr stark als Erwachsenen wahr, der er ja war. Die Aufmerksamkeit der Zuhörer triggert jetzt nicht mehr den kleinen Jungen, der meint, sich zurücknehmen zu müssen, sondern fachten die Fähigkeiten des Erwachsenen an. Die Präsentation gelang ihm tausendmal besser.

 

Mindguide-Impulse fördern das EM

Um die neuen Strukturen zu festigen, begleitete ich Martin B. eine Zeitlang mit wöchentlichen Mindguide-Impulsen online weiter. Sie lenkten seine Aufmerksamkeit und Reflektionsfähigkeit so, dass er die neuen Strukturen in sich festigen und jederzeit leicht abrufbar machen konnte. Jede Woche bekam er einen weiteren Impuls per Mail von mir und gab mir wöchentlich dazu eine Rückmeldung, wie er ihn erlebt und umgesetzt hat. Dabei lernte er sich weiter kennen und schuf Bewusstsein für sich und sein Verhalten. Und – du erinnerst dich – wenn du dir dein Verhalten bewusst machst und es beobachten kannst, dann kannst du auch wählen, welche Reaktion im Moment die Beste ist.

Martin B. hat mittlerweile ein Unternehmen mit 10 Mitarbeitern, so wie er es sich gewünscht hatte, und ist sehr erfolgreich.

Wenn du dich für ein Mindguide-Coaching interessierst, melde dich für ein 20-minütiges Vorgespräch. Du bekommst bereits erste Impulse für dein emotionales Management.

 

Hanne Demel

 

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Gleichmut: wo der Geist zur Ruhe kommt…

Gleichmut: wo der Geist zur Ruhe kommt…

Ein kleiner Reisebericht zu meinem Aufenthalt in „meinem“ buddhistischen Kloster auf Hawaii

Heute bekommst du mal einen etwas anderen Bericht von mir, denn ich sitze gerade mit leicht wehmütigem Gefühl an meinem Schreibtisch. Vor ein paar Tagen erst bin ich aus Hawaii zurückgekommen. Ich habe dort „meinem“ buddhistischen Kloster mal wieder einen Besuch abgestattet und für ein paar Wochen meditiert und praktiziert.

Das Lotus Buddhist Monastery liegt nahe dem Mauna Kea in den Bergen von Big Island, der größten der hawaiischen Inseln. Der Mauna Kea hat dort letztes Jahr enorm gespuckt, aber jetzt schläft er wieder. Die Lavaströme sind einfach über Straßen hinweggerollt. Meterhohe Wände von frischem Gestein machen eine Durchfahrt unmöglich.

Dort oben in den Bergen ist es kühl im Vergleich zum Flughafen in Hilo. Der liegt direkt am Meer. Wenn die Sonne scheint, wird es dennoch sehr warm und man holt sich schnell einen Sonnenbrand. „Unten“ kann es auch jetzt im Winter locker 25 Grad oder mehr haben. Aber das Meer bringt auch Feuchtigkeit und rasante Wetterumschwünge. Immer wieder Regen, vor allem in den höheren Lagen. Er kommt oft überraschend. Ohne Schirm sollte man nicht vor die Tür gehen, denn was einmal nass geworden ist, das braucht Tage, um wieder zu trocknen, weil die Luftfeuchtigkeit hoch ist.

Gleichmut entsteht durch Rhythmus

Der gleichmäßig stetige Rhythmus des klösterlichen Lebens mit festen Meditations- und Übungszeiten gibt einen Rahmen vor, dem man sich einfach hingeben kann. Zu festen Zeiten gibt’s Frühstück, Mittag- und Abendessen, Meditationen, Singen, Gehen, Arbeitseinheiten…. Es gibt z. B. Küchendienste wie gemeinsames Gemüse schnippeln, Geschirr spülen und vieles mehr. Am großen Whiteboard vor dem Plaza stehen die Namen, die sich für den jeweiligen Dienst einfinden sollen. In den Bädern hängen Zettel, in die man sich eintragen kann, um Putzdienste zu übernehmen. Jeder hilft mit. Das Kloster hat auch eine große Farm, wo das eigene Gemüse angebaut wird, das es täglich in vielfältiger Weise zubereitet zu essen gibt. Auf der Farm leben viele verschiedene Tiere. Pfauen laufen frei herum, Gänse schnattern, Truthähne gurren, Frösche quaken, Vögel zirpen. Es gibt viele Hunde. Die Mönche und Nonnen und Spiritual Worker, die dort auf der Farm leben, kümmern sich um sie.

Menschen aus aller Welt kommen dort immer wieder zu Retreats zusammen, um zu meditieren und gemeinsam zu praktizieren. Das macht den Reiz dieses Ortes aus. Die Meisterin, die das Kloster leitet, ist Supreme Matriarch Ji Kwang Dae Poep Sa Nim, geboren 1946 in Südkorea. Bereits im Alter von 18 Jahren erhielt Dae Poep Sa Nim die formale Anerkennung der Erleuchtung. Eine solche Ausstrahlung von liebevoller Klarheit und Ruhe habe ich bisher bei keinem anderen Menschen gesehen.

Gleichmut im sozialen Buddhismus

Dae Poep Sa Nim lehrt den sozialen Buddhismus. Er ist eine Verbindung aus traditioneller Buddhistischer Weisheit mit einer gewissen Anpassung an unser heutiges soziales Leben im Westen. Die spirituelle Praxis wird in den normalen Alltag integriert. Zum Übungsweg gehört es, in jeder Situation mit Gleichmut angemessen und klar zu handeln. Und andere zu unterstützen, was bedeutet, Bodhisattva-Handlungen auszuführen. Die Praxis zielt darauf ab, anderen ohne Unterscheidung in einem großzügigen, liebevollen Geist zu begegnen.

Einmal erscheint jemand nicht zum Küchendienst. Ich weiß das, weil ich auch gerade eingeteilt bin. Grrrr. Wir anderen müssen also mehr und schneller arbeiten, damit wir rechtzeitig vor der nächsten Meditationseinheit fertig werden. Das zeigt mir mal wieder sehr deutlich, wie Systeme ineinandergreifen. Überall auf der ganzen Welt ist das so. Wo auch immer sich einer mehr Freiheiten herausnimmt, wird’s für die anderen enger… Alles wirkt sich wieder auf etwas anderes aus. Es gibt nichts, das nicht „bezahlt“ werden muss. Doch das Bewusstsein dafür muss man erst entwickeln.

Zeremonien und Arbeitseinheiten

Vor den Zeremonien werden Kuchen gebacken und verziert. Das duftet köstlich. Überall sitzen Leute beisammen, plaudern, trinken, rauchen. Alles verläuft stetig, selten gibt es Hektik. Es ist erstaunlich, wie viel die Mönche und Nonnen gemeinsam mit den Retreatbesuchern dennoch gewuppt kriegen. Gerade wird eine riesige neue Buddhastatue gebaut. Momentan wird noch am Fundament gearbeitet.

Das Gelände ist sehr weitläufig. Die Gehstrecken sind enorm. Zwischen Tempel und Plaza, wo es die Mahlzeiten gibt, liegen geschätzte 400 Meter. Mein Fitness-Tracker zeigt täglich zwischen 8 und 10 Kilometer an. So ganz nebenbei. Ohne das Marschgefühl einer Wanderung. Dabei kann auch der Geist zur Ruhe kommen und man kann durchatmen. Außer wenn die qualmenden Golfcars, die einige Praktizierende und dort lebenden Menschen sich angeschafft haben, vorbeiknattern. Dann hält man lieber einen Moment den Atem an.

Gleichmut muss man sich erarbeiten

Am Anfang des Aufenthalts steigt das negative Denken ins Bewusstsein. Dieser Ort ist so rein, dass jegliche Verschmutzung im eigenen Geist quasi anfängt zu klirren. Urteile, die man gefällt hat, Gedanken, die man immer wieder denkt, negative Gefühle, die hochkommen…  All das wird bewusst. In der täglichen Praxis bereut man all dies, für das man verantwortlich ist und was man an negativen Dingen getan und gesagt hat. Das ist nicht angenehm, aber es reinigt den Geist. Und es wäscht das negative „Karma“ weg, wie es heißt.

Nach ein paar Tagen verschwinden die negativen Gefühle weitgehend. Es kehrt Ruhe ein im Geist. Jedenfalls immer wieder. Ich sehe auf einmal viel größere Zusammenhänge und erkenne Ursachen, die mich zum heutigen Punkt in meinem Leben geführt haben.

Im Tempel vor den großen Buddha-Statuen sitzend konzentriere ich mich darauf, meinen Geist zu öffnen. Keine Unterscheidungen zu machen. Kein Mögen und Nichtmögen zuzulassen. Nicht an der Vergangenheit haften zu bleiben. Mich nicht von der Zukunft einfangen zu lassen. Keine Befürchtungen zu hegen. Einfach nur wahrzunehmen, was JETZT im Augenblick gerade ist. Zuversicht zu nähren. Klarheit entstehen zu lassen. Und dann drängelt sich eine Frau im Tempel neben mich und schubst mich aus Platzmangel etwas zur Seite…

Grrrrrrrrrrrrrrr…

Genau in diesen Momenten kann man besonders gut üben, den Geist ruhig zu halten und Gleichmut zu entwickeln. Gerade auch bei den Dingen, die einem nicht in den Kram passen. Und wenn ein negatives Gefühl aufwallt, es schnellstmöglich niederzulegen und zu versuchen, die Situation nicht aus dem Affekt heraus zu lösen.

Planung geht auch anders

Ich meditiere ins neue Jahr hinein. Der beste Jahresstart, den ich ich mir denken kann. Eigentlich will ich meine Jahresplanung in dieser reinen Umgebung fertig machen. Doch das lasse ich bleiben. Aber nach meiner Rückkehr schüttle ich die wichtigen Punkte für meine nächsten Projekte quasi aus dem Ärmel. Ganz leicht. Ruhe und Klarheit im Geist ist ganz offensichtlich eine gute Basis für schnelles Arbeiten… Klar sein bedeutet, nicht abgelenkt sein von unnützen Gedanken, Befürchtungen oder Wünschen. Wenn du klar bist, dann weißt du genau, was zu tun ist. Das ist eine ganz andere Herangehensweise an die Dinge.

Am Ende meines Aufenthalts sagt jemand „du siehst total erholt aus“. Wie schön, denke ich. Wenn der Geist entspannt ist, dann entspannt sich auch der Körper. Und vor allem die Gesichtszüge. Die feuchte und extrem saubere Luft tut ihr Übriges. Der Sternenhimmel ist unbeschreiblich. Nicht umsonst steht dort das Mauna-Kea-Observatorium mit den größten Teleskopen der Erde. Keinerlei Luftverschmutzung stört dort die Sicht in die Weiten des Universums.

Ich werde in meiner täglichen Übungspraxis an diesen klaren Ort andocken, um diese Ruhe immer wieder in mir zu finden.

Hast du auch einen solchen Ort, wo du im Geist zur Ruhe kommen kannst? Wo du einen klaren Rahmen bekommst? Wo du meditierst anstatt zu grübeln. Wo du auftankst anstatt Energie zu verlieren? Wo ist der? Schreibst du‘s mir im Kommentar?

Mindguide

Um deinen Geist zu lenken, dich zu reflektieren, Gleichmut zu entwickeln und Dinge zu verändern, brauchst du die richtigen Impulse. Daher möchte ich dir nun noch meine Mindguide-Impulse ans Herz legen. Sie sind auch ein sehr guter Rahmen, in dem du Klarheit entwickeln kannst. Du lernst dabei, deinen Geist auf die wichtigen Punkte auszurichten, mit denen du deine Situation verändern kannst.

Die Impulse kommen per Mail, jede Woche neu. Individuell für den Empfänger geschrieben, denn sie basieren auf wöchentliche Rückmeldung.

Willst du mehr darüber erfahren? Dann schau mal hier… 

Und melde dich bei mir, wenn du Interesse hast. Ich freu mich auf dich.

Hanne Demel

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Warum es manchmal so schwer ist, Mitgefühl zu empfinden

Warum es manchmal so schwer ist, Mitgefühl zu empfinden

Bild: Pixabay skeeze

Wenn Mitgefühl unerreichbar scheint

Vor einer Weile habe ich mit Kurt, einem Abteilungsleiter in einem größeren mittelständischen Unternehmen, gearbeitet. Eine seiner Mitarbeiterinnen ging ihm so richtig auf den Keks. Er fand ihr Verhalten extrem zickig und unkollegial. Das tägliche Zusammentreffen mit ihr verursachte Kurt deshalb zunehmend Bauchschmerzen und Wut.

Nun war Kurt aber ein sehr ethisch orientierter Mensch, der Werte wie Mitgefühl und Hilfsbereitschaft sehr hoch ansiedelte. Er hatte außerdem den Wunsch, alle seine Mitarbeiter gleich zu behandeln. Aber mit jedem Tag hatte er mehr Mühe, Ruhe zu bewahren. Sein Zorn puffte ihm schließlich aus allen Poren.

Kennst du so eine Situation vielleicht auch? Ein Mensch löst in dir Abneigung und Wut aus. Und du fragst dich: Mitgefühl? Was ist das?

Weißt du, woran das liegen kann?

Der Wunsch, helfen zu wollen, hat seine Schattenseiten

Bei vielen Menschen ist der Wunsch, zu helfen, ein unbewusster innerer Zwang. Er bedient nämlich ein Überlebensmuster aus der Kindheit.

Es bildet sich heraus, wenn Kinder auf die eine oder andere Weise auf ihre Eltern „achtgeben“. Zum Beispiel, wenn sie die Eltern unklar, schwach oder belastet erleben. Sie versuchen dann, ihre Eltern zu unterstützen und ihnen über ihre altersgemäßen Fähigkeiten hinaus zu helfen.

Das innere Muster „ich muss helfen“

Es springt an, sobald jemand auftaucht, der hilfsbedürftig ist. So auch bei Kurt. Er fühlte sich irgendwie zuständig. Doch er konnte diese Mitarbeiterin nicht zu einem besseren Umgang mit anderen bewegen. Dadurch wuchs seine eigene Hilflosigkeit und sein Frust.

Wut schafft Abhilfe

Kurt schützte sich vor diesem Gefühlkonglomerat, indem er seine Wut kultivierte. Sein Mitgefühl schickte er damit in die Wüste. Denn das hätte seine Coping-Strategie gestört.

Die Wut half ihm dabei, innerlich Abstand zu halten. Auch wenn’s noch nicht der Weisheit letzter Schluss war, ging’s ihm damit irgendwie besser.

Verhaltensmuster verändern

Als wir seine tieferliegenden persönlichen Strukturen einbezogen, wurde Kurt klar, dass er innerlich zu wenig Abstand von seiner Mitarbeiterin hatte. Ihre zickige Hilflosigkeit hatte in ihm eine ungute und unbewusste Nähe erzeugt. Der früh gelernte Zwang, helfen zu müssen, war unbemerkt in den Vordergrund getreten.

Ab da fiel es ihm leichter, mit der Mitarbeiterin umzugehen. Er konnte innerlich mehr Abstand zu ihr halten und sprang nicht mehr unbewusst auf ihr Verhalten an. Er fühlte sich erleichtert. Vor allem aber entstand in ihm auch ein sehr klares und reines Mitgefühl, das ihn selbst überraschte.

Probier doch mal aus

Härte und Wut ist immer ein Selbstschutz. Nach dem Motto „besser wütend als hilflos“. Wenn du also nächstes Mal wütend auf jemand bist, prüf doch mal, wie nah du dich innerlich fühlst. Wenn da sehr wenig Distanz ist, erlaube dir, innerlich mehr Abstand zu nehmen. Lass die Verantwortung für die Auswirkungen seines Verhaltens bewusst beim anderen.

Wie fühlst du dich jetzt? Wie hat das gewirkt? Schreibst du’s hier in den Kommentar?

Selbstreflexion ist das mächtigste Tool für die eigene Entwicklung

Es gibt viele verschiedene tiefliegende Ursachen für Gefühle und Verhalten. Du kannst daran mit einem tiefgründigen Coaching einfacher und schneller etwas verändern, Hanne. Und es ist nachhaltiger, als wenn du’s allein versuchst.

Also melde dich, wenn ich dir irgendwo helfen kann! Und bleib gelassen, indem du dir deine Muster bewusst machst!

Deine Hanne Demel

 

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Warum Mitgefühl hilfreich ist, Mitleid aber nicht

Warum Mitgefühl hilfreich ist, Mitleid aber nicht

Foto iStock.com: m-gucci

Vor kurzem habe ich eine Bekannte getroffen, die mir von der Misere einer Nachbarin erzählte. Ihr Mitleid mit der Nachbarin war grenzenlos. Ebenso ihr Gefühl von Hilflosigkeit. Sie lamentierte und redete sich immer mehr in Rage. Am Ende war sie fix und fertig und total gestresst. Und ich auch…

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl?

Wer „mit-leidet“, hat das Gefühl, nichts entgegensetzen zu können. Er erlebt sich hilflos. Und Hilflosigkeit schwächt das gesamte System.

Außerdem entsteht durch Mitleid leicht ein Gefälle. Spür mal diesen Worten nach: „Du tust mir leid, du Ärmste. Dass es bei dir aber auch immer wieder so dick kommt! Wenn ich nur wüsste, wie ich dir helfen kann…“

Da schwingt auch eine Spur von Arroganz mit. Ich schaue auf den anderen herab, wenn ich so spreche. Außerdem habe ich keine Idee, wie ich wirklich helfen könnte. Mir fehlt der innere Abstand. Und meine Worte tun der Bemitleidenswerten nicht besonders gut, denn sie verstärken das Leiden anstatt es zu lindern. Ich bestätige ihr nur, wie bedauernswert sie ist.

Mitleid fördert Burnout

Wenn ich keinen inneren Abstand habe, setze ich mich selbst zu stark in Bezug zum Leiden.

Dies ist übrigens eine Ursache für Ausbrennen. Psychische Gefährdungsbeurteilungen in Krankenhäusern haben gezeigt, dass Krankenschwestern, die sehr viel Mitleid empfinden,  schneller in einen Burnout rutschen als Krankenschwestern, die Mitgefühl entwickeln. Deshalb ist Mitgefühl so enorm wichtig.

Mitgefühl und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit

Dinge aus eigener Kraft verändern zu können, schafft Selbstvertrauen und Vertrauen ins Leben. Diese Erfahrung der „Selbstwirksamkeit“ brauchst du, um mitfühlen zu können.

Das Vertrauen in dich, dass du hilfreich sein kannst, ist entscheidend. Oft muss es auch gar keine große Handlung sein. Manchmal genügt es, einfach da zu sein und nichts zu sagen. Etwas „aushalten“ zu können und da zu bleiben ist schon Trost spendend.

Du brauchst eigentlich nur genau beobachten, welche Wirkungen deine Handlungen haben. Dann weißt du auch, was gerade am hilfreichsten ist.

Mitgefühl entsteht durch Aufmerksamkeit

Wenn ich mitfühle, geht es nicht um mich. Ich sehe und spüre das Leiden, ohne es in Bezug zu mir selbst zu setzen. Ich halte innerlich Distanz, ohne meine Aufmerksamkeit für das Leiden zu verlieren. Innere Distanz erzeugt Handlungsfähigkeit.

Das erst lässt mich die richtigen Worte finden, die richtigen Dinge tun, die das Leiden nicht verstärken sondern vermindern. In mir bleibt es ruhig, außer Mitgefühl ist kein anderes Gefühl in mir.

Deshalb wird Mitgefühl in allen religiösen und spirituellen Traditionen angestrebt. Es schützt dich und hilft dir, dich nicht als Opfer zu fühlen.

Beobachte dich mal selbst in der nächsten Zeit. Wann fühlst du dich hilflos und wann kraftvoll im Angesicht von Leiden…

Hanne Demel

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