Ich freue mich sehr, dass ich von Elke Schlichting von corporate line für die Blogparade „Mein liebster Award“ nominiert wurde. Der „Liebster Award“ ist ein virtueller Wanderpokal unter BloggerInnen, um kleine Blogs bekannter zu machen. Ich darf nun einige Fragen über mich beantworten und weitere kleine Blogs nominieren und deren VerfasserInnen Fragen stellen.

Hier kommen Elkes Fragen an mich  und meine Antworten dazu:

 

  1. Stell Dir vor, Du hättest ein weiteres Leben zur Verfügung. Was würdest Du beruflich machen, wo würdest Du leben? Was wäre anders als in Deinem jetzigen Leben?

Oh, das ist eine interessante Frage. Ich habe schon als Jugendliche bedauert, „nur“ an einem Ort zur gleichen Zeit leben zu können. Es gibt so viele wunderbare Orte. Früher war’s Italien irgendwo am Meer oder auf einer Insel im Mittelmeer, beinahe wär ich mal nach Hamburg gezogen, heute würde ich gern auf Big Island auf Hawaii in der Nähe meiner buddhistischen Meisterin Ji Kwang Dae Poep Sa Nim leben oder in Kalifornien… Aber ich lebe auch gern in Würzburg, wo ich schon mehr als mein halbes Leben verbracht habe.

Ich liebe meine Arbeit und bin froh und dankbar, Menschen durch Coaching und Therapie helfen zu können. Doch ich wollte als Kind Tänzerin, Schauspielerin, Musikerin, Malerin, Filmemacherin werden, auf jeden Fall etwas künstlerisch Kreatives. Das steckt ganz tief in mir und ich vertrockne, wenn ich nicht kreativ sein kann. Zum Glück kann man in einem Coaching auch super kreativ sein. Sonst wär ich damit nicht glücklich.

  1. Was waren Deine 3 Lieblingsbeschäftigungen als Du Kind warst?

Malen, Musik machen, Schreiben. Ich habe schon in der Schule unter der Bank heimlich Geschichten geschrieben, wenn mir der Unterricht zu langweilig war.

  1. Wie sieht Deine Lieblingsbeschäftigung heute aus?

Schreiben ist mir auf jeden Fall geblieben, Klavier spielen auch. Und manchmal guck ich einfach gern Löcher in die Luft. Dann arbeitet was in mir im Untergrund, das „ploppt“ dann irgendwann heraus. Irgendeine kreative Idee. Ich arbeite wirklich gern.

  1. Welches sind Deine 3 Lieblingsfilme? Haben diese Gemeinsamkeiten?

“Blind Side”, “Bagger Vance”, “Maleficent”. Die haben alle etwas sehr Kraftvolles, eine starke Persönlichkeit, Entwicklung, Überwinden von Negativität und ein happy end. Das ist mir sehr wichtig. Ich mag keine Filme, die mich am Ende runterziehen.

  1. Wie sieht Dein idealer Arbeitstag aus?

Morgens um viertel vor 6 aufstehen, meine buddhistische Morgenpraxis und Körperübungen machen, dann um 7 mit Kaffee an den Schreibtisch. Frühstücken so gegen 9, dann um 10 ein Coaching live oder online, danach Mittagspause und ein Spaziergang, nachmittags Schreiben oder etwas Neues konzipieren. Ideal ist es, wenn ich meine ToDo-Liste für den Tag erledigt habe. Das ist ein herrliches Gefühl.

  1. Und wie Dein idealer Sonn- oder Feiertag?

Etwas länger schlafen, schön gemütlich frühstücken, einen Spaziergang machen, etwas lesen, schreiben, malen, Klavier spielen, Kaffee trinken mit Freunden und Familie.

  1. Welche 3 Abenteuer möchtest Du noch erleben? Alleine oder mit Begleitung?

Hm. Ich möchte das Leiden überwinden und erleuchtet werden. Und das dann auch weitergeben können. Ist jetzt kein Abenteuer im herkömmlichen Sinn, aber doch eine Herausforderung… 😉

  1. Welchen 3 Menschen, die bereits verstorben sind, würdest Du gerne begegnen? Würdest Du sie gerne zu ihren Lebzeiten treffen oder lieber „auf neutralem Boden“ in der Ewigkeit?

Ich würde sehr gern Buddha und Jesus persönlich treffen und auch gern mal mit meinen Großeltern und meinen Ahnen reden. Und zwar auf der väterlichen und auf der mütterlichen Seite. Aber das sind ja schon mehr als drei.

  1. Was ist für Dich Kreativität?

Wenn ich ganz eintauchen kann in mein Inneres, und mich selbst dabei vergesse, wenn ich mich so auf etwas konzentriere, dass ich aufhöre zu denken. Das ist Flow und Kreativität für mich. Das erlebe ich oft auch in einer Coaching-Session, besonders wenn ich eine systemische Aufstellung anleite für einen Klienten. Es ist dann, als wenn es „mich nicht mehr gibt“, obwohl ich dabei super präsent bin.

  1. Wann und wo bist Du in Deiner Mitte und hast das Gefühl von „Vollkommenheit“?

Vollkommen fühle ich mich nicht, solange ich mich als abgegrenzte Person wahrnehme. Wenn ich das „Ich-Gefühl“ sausen lassen kann, dann vielleicht, aber in dem Moment ist ja keiner da, der das bewusst registrieren könnte. 😉

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